Allgemein

Fotorechte und Nachtfotografie die Zweite

Neben dem manuellen Weißabgleich und dem Fokussieren auf die Augen über das Single-Focus-Feld, und weiteren Übungen zu z.B unterschiedlichen Einstellungen der Belichtungsmessung, haben wir uns ausführlich mit Fotorecht beschäftigt. Von der „Panoramafreiheit“ in Deutschland bis zum Recht am eigenen Bild und den notwendigen Maßnahmen, um rechtlich abgesichert nicht nur die Erlaubnis (Hausrecht bei privatem Boden/Personenrecht/Urheberrecht z.B. bei Kunstwerken) für eine Aufnahme zu erhalten, sondern diese gar ohne Rechteverletzung und (hohen Geldstrafen) zu veröffentlichen. Veröffentlichungsrechte sind in der Regel schriftlich zu vereinbaren mit dem jeweiligen Rechteinhaber, mit der Nennung der beabsichtigten Medien der Verbreitung/Veräußerung.

Da lobe ich mir das geduldige Modell im Schaufenster….und ja–die Augen sind scharf getroffen.

 

Nachtfoto – Workshop an der VHS …und ich betrete „Neuland…“

Eine gut strukturierte Einführung in die Funktionen der Kameramenüs unterschiedlichster Marken und deren Einflussmöglichkeiten bot die erste von vier Kurseinheiten. Nach den Basics kam die praktische Erprobung mit Weißabgleich, unterschiedlichen Zeit- und Blendeneinstellungen. Als eine besondere Herausforderung stellte sich das Fokussieren im Dunkeln heraus, was die Wahl eines geeigneten/ungeeigneten Fokuspunktes betrifft. Hier eine paar Übungsergebnisse:

Olympus „in-camera-filter“: mal gut mal übertrieben

Heute waren wir mit Fotofreunden bei herbstlichen Wetter in Emmendingen auf der Hochburg unterwegs. Dabei habe ich einige Farbexperimente gemacht, die ich aus dem Olympus Kamera Menü ausgewählt habe. Dabei sind sehr unterschiedliche Ergebnisse herausgekommen, angefangen von schrecklich bunt, über passt mich zum Motiv, bis hin zu einem sehr ästhetischen Ergebnis bei einigen wenigen Fotos der ganzen Versuchsreihe. Alle Fotos sind bearbeitete JPG Dateien mit den jeweiligen Bild spielende, welche die Kamera anbietet. Die RAW Dateien habe ich simultan gespeichert, damit ich sie zu einem anderen Zeitpunkt nach meinem eigenen Geschmack entwickeln kann.
Apropos Geschmack: Was ist eine gelungene Darstellung? Bei welchem Bild passt der Stil nicht zu Motiv? Und was sieht einfach übertrieben aus?

Dosenwerfen – ein Experiment

 

Heute haben wir zum Thema „move“ mit Dosen experimentiert.

Hier ein paar Beispiele der verschiedenen Umsetzungsstile von mir:

Ich sammle Farben für die Winterzeit…

 

…antwortete die Maus Frederic aus dem Kinderbuch. Hier ein kleiner Beitrag von den letzten Farben der Bäume für das zu Ende gehende Jahr. Naturfotos werden weniger farbig – demnächst….

Motiv UB und Platz der alten Synagoge

Nun hat Freiburg einen g r o ß e n Platz. Das ist der erste Eindruck, den Blick auf den Platz der alten Synagoge in Freiburg vermittelt. Punkt 7:00 Uhr stelle ich mein Stativ auf und justiere die Belichtungszeit auf 8 Sekunden, damit die Spiegelung hinhaut. Die kleinen Brennweiten von 18 mm angefangen – bis hin zu 36 mm – habe ich mit einem Grauverlaufsfilter und / oder einem ND Filter versehen.
Alles in allem kann ich sagen: Das Ensemble der Gebäude rund um den Platz wirkt zusammen besser als vermutet.
Doch seht selbst!

Theater Spielzimmer Freiburg

Das „Theater Spielzimmer“ ist ein Geheimtipp und tritt in privaten Gärten und Wohnzimmern auf. Das neue Programm“Sommernachtslyrik“ wird von zwei Schauspielern sowie einer Schauspielerin szenisch und extrem kurzweilig dargeboten. Eine Stunde, prall gefüllt mit Sprachwitz, Ironie, Gedichten und hingebungsvoll gesungenen Liedern vergeht wie im Flug. Als Bühne dient heute der Garten einer Freundin, die Anfang Mai dort ihren Geburtstag feiert.

So mancher Gast ließ sich nach der Vorstellung eine Visitenkarte mit dem Kontakt: info@spielzimmer-freiburg.de geben. Und so bleibt nach dem Abschied der Schauspieler neben reichlichem Gesprächsstoff noch die Hoffnung, sich weitere Programme aus dem Repertoire ansehen zu können, sobald die Einladung für das nächste Fest mit Freunden ins Haus flattert….

Fotografisch gesehen war das Event eine Herausforderung. Hartes Mittagslicht bewirkte auf den Gesichtern der Darsteller Schattenmuster von Zweigen sowie die Lichtflecken der durchdringenden Sonnenstrahlen. Dies ließ sich in der digitalen Nachbearbeitung der Fotos nur teilweise ausgleichen. (Und Blitz hätte erheblich gestört) Doch seht selbst:

 

Birdseye – eine ungewohnte Perspektive suchen

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Alles einmal von oben betrachten, eine Perspektive die wir nicht von jedem Objekt der Betrachtung zu sehen gewohnt sind. Was liegt näher, als ich über ein mehrstöckiges Treppenhaus einen erhöhten Blickpunkt zu verschaffen. Besonders reizvoll scheint es, wenn die Sonne schräg steht und die Schatten seitlich länger fallen. Aber auch Regenfotos,„Schirme mit zwei Beinen“, können interessant wirken.
Außerdem können Treppen aus der Vogelperspektive aus unterschiedlichen Winkeln mit unterschiedlichen Wirkungen fotografiert werden.
Gewohnt bis gewöhnlich wirkt dagegen der Kopf einer Blüte.
Haushaltsobjekte aus der Vogelperspektive aufgenommen scheinen in der Bildwirkung etwas streng, sofern sie exakt senkrecht von oben abgelichtet werden.

Zum Vergrößern der Bilder bitte anklicken:

Veranstaltungsfotos am Beispiel des genialen Zauberkünstlers Wolfgang Moser aus Österreich

Vergangenes Wochenende saß ich im Ettenheimer Kulturkeller und hatte aus Reihe vier eine gute Sicht auf die Bühne. Mit meiner EM- 5 und dem Olympus 45 mm Objektiv – Lichtstärke 1,8 –  konnte ich gut ohne Blitz arbeiten. Wegen der schwarzen Kleidung und dem schwarzen Hintergrund habe ich die  Spotbelichtung auf das Gesicht des Künstlers verwendet. Dabei war es hilfreich, dass ich zur leichteren Belichtungseinstellung mit einer programmierten Taste zwischen digitalem Tele und der Normalansicht hin- und herschalten konnte.
Zur Bildbearbeitung habe ich hinterher Lightroom CC verwendet: Neben einer schwarz-weiß Umwandlung mit starken Kontrasten habe ich bei einigen Fotos den Radialfilter eingesetzt, um den Fokus auf das Motiv zu konzentrieren.
Viel Spaß beim Bilder gucken!

 

Carneval in Rosheim 2017

Mein neues 12-40mm f 2,8 ausprobiert im Elsass. Die Veranstaltung ist genial für Fotografen wie Touristen, während erstere gefühlt in der Mehrzahl waren. War doch auch der örtliche Fotoclub Rosheim gut vertreten. Man könnte rücksichtsloses Geschiebe vermuten, doch weit gefehlt. Taktgefühl und Geduld machten das Miteinander und das Streben nach der passenden Fotoperspektive gleichermaßen entspannt und erfolgreich. Und die „Models“ posierten gerne und kamen bereitwillig bitten nach, sich nach Wunsch zu bewegen oder gar vor wechselndem Hintergrund in der bezaubernden historischen Altstadt zur Schau zu stehen, bis sich der Fotograf bedankte und die maskierte Person den Dank gestisch entgegen nahm. Mehr Bilder in einer Galerie…..