Michael Peters

Experimentelles Langzeitbelichten am Tag(!) mit Graufilter und LIVCOMPOSITE Funktion der Kamera

Was ich im März bereits vorgestellt habe, ist der Vergleich der Livecomposite Funktion der Kamera mit einer herkömmlichen Langzeitbelichtung. Als Testmotiv wählte ich einen schönen mit Moosen umrahmten Bach im Wald.

Heute will ich nicht die Bewegung von Wasser abbilden, sondern vom Wind bewegtes Schilfrohr, Blumen sowie Blütenstaub auf der Wasseroberfläche in Strömungsbewegungen.

Doch seht selbst:

Die blaue Brücke – ein Ort mit Symbolwert für viele Generationen

Ob Hopper oder Andy Warhol, der Stil der Bilder variiert. So geben die Bilder unterschiedliche Lebensgefühle wieder. Wen das jeweilige Gefühl verbindet, dem gefällt es. Wen nicht, dem gefällt eine anderes.

Langzeitbelichtung mit Olympus‘ LiveCompositefunktion vs. herkömmlicher manueller oder Blendenautomatikeinstellung

Die Ergebnisse sind, von der Qualität her betrachtet, nicht zu unterscheiden. Farbunterschiede resultieren, so vorhanden, aus der Verwendung unterschiedlicher Güte bei den  Graufiltern. Wesentlicher Faktor ist, dass bei der Composite-Einstellung der Kamera, die Belichtungszeit beinahe ohne Limit gedehnt werden kann. Dabei werden die Bildteile unterschiedlicher Helligkeit im Fortschreitenden Prozess nicht überbelichtet, wenn die Grundeinstellung zum Anfang der Aufnahme stimmt. Allerdings „bewegen“ sich zB Märzenbecherblumen als „helle Bildteile vor dunklem Hintergrund“ im Wind. Habe interessehalber bis zu 60 Sek belichtet.

Die Ästhetik der verschwommenen, milchigen Wasserbilder ist sicherlich Geschmacksache.

Theaterfotografie – die Immoralisten bei einer Probe

Heute zeige ich einen Auszug der Probenfotos des Schauspielemsembles „Die Immoralisten“ aus Freiburg. Der Bildstil mit tendenzieller Überbelichtung des Hintergrundes bzw Reduktion der Farbe bis hin zu Schwarzweißfotografie, soll die Athmosphäre und die Beziehungen der Spieler „verdichten“ und somit sichtbar machen. Ein wesentliches Mittel hierzu istdie Wahl des Bildauschnittes.

Fotoausstellung Ulrich Rose und Michael Peters

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Freiburger freien Foto­grafen Michael Peters und Ulrich Rose arbeiten seit Jahren in einem kreativen Wettstreit fruchtbar zusammen. Die Ausstellung zeigt in ausgewählten Kleinserien,  wie vielfältig ihre foto­grafischen Blicke und Arbeiten sind. Das Spektrum reicht von Naturaufnahmen bis zur Architekturfotografie, von organischen, fließenden Motiven über strenge, grafische Gestaltungen bis hin zu Bildern, in denen der Blick seinen Halt verliert und die vermeintlich so festgefügte Wirklichkeit zerfließt.

 

Vernissage:

Sonntag, 4. März 2018

11:00 bis 13:00

Öffnungszeiten:

4.03.2018 – 30.06.2018

Montag bis Donnerstag

 8:00 bis 12:00

14:00 bis 16:00

 

In den Räumlichkeiten „Zurmühlen“


Zähringerstraße 349

79108 Freiburg

(Hofeingang hinter der Postfiliale)

 

 

 

 

 

 

 

Fotorechte und Nachtfotografie die Zweite

Neben dem manuellen Weißabgleich und dem Fokussieren auf die Augen über das Single-Focus-Feld, und weiteren Übungen zu z.B unterschiedlichen Einstellungen der Belichtungsmessung, haben wir uns ausführlich mit Fotorecht beschäftigt. Von der „Panoramafreiheit“ in Deutschland bis zum Recht am eigenen Bild und den notwendigen Maßnahmen, um rechtlich abgesichert nicht nur die Erlaubnis (Hausrecht bei privatem Boden/Personenrecht/Urheberrecht z.B. bei Kunstwerken) für eine Aufnahme zu erhalten, sondern diese gar ohne Rechteverletzung und (hohen Geldstrafen) zu veröffentlichen. Veröffentlichungsrechte sind in der Regel schriftlich zu vereinbaren mit dem jeweiligen Rechteinhaber, mit der Nennung der beabsichtigten Medien der Verbreitung/Veräußerung.

Da lobe ich mir das geduldige Modell im Schaufenster….und ja–die Augen sind scharf getroffen.

 

Nachtfoto – Workshop an der VHS …und ich betrete „Neuland…“

Eine gut strukturierte Einführung in die Funktionen der Kameramenüs unterschiedlichster Marken und deren Einflussmöglichkeiten bot die erste von vier Kurseinheiten. Nach den Basics kam die praktische Erprobung mit Weißabgleich, unterschiedlichen Zeit- und Blendeneinstellungen. Als eine besondere Herausforderung stellte sich das Fokussieren im Dunkeln heraus, was die Wahl eines geeigneten/ungeeigneten Fokuspunktes betrifft. Hier eine paar Übungsergebnisse:

Olympus „in-camera-filter“: mal gut mal übertrieben

Heute waren wir mit Fotofreunden bei herbstlichen Wetter in Emmendingen auf der Hochburg unterwegs. Dabei habe ich einige Farbexperimente gemacht, die ich aus dem Olympus Kamera Menü ausgewählt habe. Dabei sind sehr unterschiedliche Ergebnisse herausgekommen, angefangen von schrecklich bunt, über passt mich zum Motiv, bis hin zu einem sehr ästhetischen Ergebnis bei einigen wenigen Fotos der ganzen Versuchsreihe. Alle Fotos sind bearbeitete JPG Dateien mit den jeweiligen Bild spielende, welche die Kamera anbietet. Die RAW Dateien habe ich simultan gespeichert, damit ich sie zu einem anderen Zeitpunkt nach meinem eigenen Geschmack entwickeln kann.
Apropos Geschmack: Was ist eine gelungene Darstellung? Bei welchem Bild passt der Stil nicht zu Motiv? Und was sieht einfach übertrieben aus?

Dosenwerfen – ein Experiment

 

Heute haben wir zum Thema „move“ mit Dosen experimentiert.

Hier ein paar Beispiele der verschiedenen Umsetzungsstile von mir:

Ich sammle Farben für die Winterzeit…

 

…antwortete die Maus Frederic aus dem Kinderbuch. Hier ein kleiner Beitrag von den letzten Farben der Bäume für das zu Ende gehende Jahr. Naturfotos werden weniger farbig – demnächst….